Porta Nigra

Heidi‘s heisse Liebe und die Römer: Infofahrt nach Trier

Heute, am 10.09.2016, treffen sich die Mitglieder des Heimat-, Wander- und Verkehrsvereins Gey-Straß e.V. bereits um 07:30 Uhr an der Kirche in Gey. Es geht nach Trier, wo wir uns über die römische Stadtgeschichte informieren wollen. Denn die Römer hatten ja auch großen Einfluss auf Gey und Umgebung. Ich erinnere an unseren Ardbinna-Stein!

Die Beteiligung an der Trier-Fahrt ist sehr groß, so dass wir neben dem großen Bus noch einen kleinen, 16-sitzigen Bus brauchen. In dem kleinen Bus sitzen  u.a. „meine Frauen“ und ich. Der große Bus fährt voraus. Zu unserem Leidwesen macht er ein paar unfreiwillige Umwege, so dass wir fast drei Stunden bis Trier brauchen.

Stadtführerin im kleinen Bus
Stadtführerin im kleinen Bus

In Trier steigen die Stadtführer zu. Bei uns ist es eine Stadtführerin. Frau Böhme ist sehr engagiert und weiß Unmengen über ihre Stadt. Wir fahren hoch auf den Petrisberg, der ehemals militärisch genutzt wurde, jetzt aber ein feines Wohngebiet ist. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und ihre historischen Stätten.

Blick vom Petrisberg
Blick vom Petrisberg

Wir fahren zurück in die Stadt und besichtigen die Konstantin-Basilika, den ehemaligen Thronsaal Kaiser Konstantins. Jetzt wird das Gebäude als Evangelische Kirche „Zum Erlöser“ genutzt.

An der Konstantin-Basilika
An der Konstantin-Basilika

Bereits draußen höre ich, dass die Orgel spielt. Da kann ich natürlich nicht schnell genug in die Kirche kommen. Neben der alten Schuke-Orgel, die ich gerade gehört habe, gibt es ein neues, vier-manualiges Instrument der Orgelbaufirma Eule.

In der Basilika
In der Basilika
Eule-Orgel in der Basilika
Eule-Orgel in der Basilika

Wir gehen hinüber zur Porta Nigra, dem wohl bekanntesten historischen Gebäude Triers.

Porta Nigra
Porta Nigra

Unser Mittagessen nehmen wir im Historischen Keller ein.

Im Historischen Keller
Im Historischen Keller

Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Dom, die älteste Bischofskirche Deutschlands. Für mich sind natürlich die Hauptorgel und die Chororgel die Attraktionen. Aber es darf auch nicht der Blick auf die Stätte fehlen, wo der Heilige Rock aufbewahrt wird.

Im Trierer Dom
Im Trierer Dom
Hinweis auf Jesu Gewand
Hinweis auf Jesu Gewand
Im Trierer Dom
Im Trierer Dom

In Trier wird der Sarkophag des Apostels Matthias aufbewahrt. Allerdings nicht im Dom, sondern in der Benediktinerabtei St. Matthias.

Vom Dom aus gehe ich mit Maria in die benachbarte Liebfrauenkirche, bevor wir wieder auf die Anderen treffen.

Weg zum "Paulaner in Zurlauben"
Weg zum „Paulaner in Zurlauben“

Bevor die Heimfahrt angetreten wird, machen „meine Frauen“ und ich noch einen Abstecher an das Moselufer. „In Zurlauben“ nennt sich der Moselufer-Abschnitt, den wir besuchen. Zurlauben war ehemals ein altes Fischerdorf. Hier ist auch das „Alt Zalawen“, das mir mein Freund Matthias Kreuels empfohlen hat, das aber für uns alle zu klein ist, weshalb wir in den Historischen Keller ausgewichen sind. Wir setzen uns auf die Terrasse vom „Paulaner in Zurlauben“. Ich genieße „Heidi’s heiße Liebe“:  Eis mit heißen Kirschen!

Im "Paulaner in Zurlauben"
Im „Paulaner in Zurlauben“

Die Rückfahrt geht um einiges schneller. Ohne Umwege fahren wir nach Hergarten, wo wir in den ehemaligen Ritterstuben, die sich jetzt „Büffel“ nennen, unser Abendbrot einnehmen.

Gegen 20:00 Uhr treffen wir wieder in Gey ein.

Ein besonderer Dank gilt unserem Vorsitzenden Friedel Sauer für die tolle Organisation dieses schönen, informativen Tages!

Hier geht es zur Bildergalerie der Info-Fahrt: Bilder von der Info-Fahrt

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