Fussbodenheizung in den Römerthermen Zülpich

Besuch bei den Römern – Die Römerthermen Zülpich

Acht Wanderinnen und Wanderer, darunter eine Gastwanderin, treffen sich am 04.02.2018 zu einer Besichtigung der Römerthermen Zülpich unter der Leitung unseres neuen Wanderführers Peter Schmitz.

In der Empfangshalle der  Römerthermen Zülpich wird erst einmal das unvermeidliche Gruppenfoto gemacht. Die Damen an der Kasse erlauben uns, zu fotografieren. Allerdings ohne Blitzlicht, wie dies auch in Museen mit wertvollen Exponaten üblich ist.

In den Römerthermen Zülpich
In den Römerthermen Zülpich
Römischer Meilenstein
Römischer Meilenstein

Peter hat einen Experten für die Badekultur von den Römern bis in die Neuzeit organisiert, der uns sachkundig durch das Museum führt.

Vorbei geht es an einem römischen Meilenstein zum Zentrum der Römerthermen Zülpich, die bei Arbeiten für die Zülpicher Kanalisation entdeckt wurden.

Der Boden des römischen Schwimmbeckens stand auf Säulen, der Hohlraum diente der Zufuhr warmer Luft, war also für die Heizung des Wassers gedacht. Sogar die Wände wurden bei den Römern beheizt. So wurde eine Wassertemparatur von 25° Celsius erreicht.

Fussbodenheizung in den Römerthermen Zülpich
Fussbodenheizung in den Römerthermen Zülpich
Kanäle der Wandheizung in den Römerthermen Zülpich
Kanäle der Wandheizung in den Römerthermen Zülpich
In den Römerthermen Zülpich
In den Römerthermen Zülpich
In den Römerthermen Zülpich
In den Römerthermen Zülpich
Feuerung der Fußboden- und Wandheizung
Feuerung der Fußboden- und Wandheizung
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Ansicht der Römerthermen Zülpich
Glasboden in den Römerthermen Zülpich
Glasboden in den Römerthermen Zülpich
Duftwand
Duftwand
Badeset der Römer mit Schabern (Strigilis), Auffangschale, Ölgefäß und Handtuch
Badeset der Römer mit Schabern (Strigilis), Auffangschale, Ölgefäß und Handtuch

Man ölte sich ein, und mit Schabern wurde die Ölschicht wieder entfernt. Die Schaber, so erklärt uns unser Museums-Führer, heißen „Strigilis“. Von ihnen stammt das Wort „striegeln“. Ich persönlich würde mich allerdings wehren, wenn man mich wie ein Pferd striegeln wollte.

 

Eintrittsgeld?
Eintrittsgeld?

Haare waren bei den Römern verpönt, solange sie nicht auf dem Kopf waren. Man entfernte sie durch Auszupfen oder mit Hilfe von „Enthaarungscremes“, also in Öl aufgelöste Harze.

Utensilien der römischen Frauen
Utensilien der römischen Frauen
Römische Badewanne zum Srkophag umfunktioniert
Römische Badewanne zum Srkophag umfunktioniert

Vorbei geht es an einer ehemaligen römischen Badewanne, die später zu einem Sarkophag umfunktioniert wurde. Sie war so schwer, dass der Boden der Römerthermen Zülpich am Aufstellungsort zusätzlich verstärkt werden musste.

Am "Badewannen-Sarkophag"
Am „Badewannen-Sarkophag“
Kämme
Kämme
Gerätschaft für den Aderlass
Gerätschaft für den Aderlass

Aber nicht nur römische Badekultur wird im Museum gezeigt. Alles, was über die Jahrhunderte bezüglich der Badekultur Mode war, wird gezeigt: Kämme, Aderlass-Utensilien, Saugglocken zum Schröpfen und vieles andere mehr. Bis hin zur Badebütt, die die Älteren unter uns noch kennen oder auch eine Badewanne, die aus Platzgründen in die Küchenbank eingelassen war.

Saugglocken für das Schröpfen
Saugglocken für das Schröpfen

Besonderes Interesse findet eine Wand mit Gucklöchern, die den Blick auf freizügige Badeszenen der vergangenen Jahrhunderte freigibt.

Freizügige Badebilder
Freizügige Badebilder

Eine Sonderausstellung über die spezielle Saunakultur besichtigen wir ebenfalls noch. Allerdings zieht es uns nach den vielen Eindrücken nun doch zügig Richtung Kuchen-Buffet. Unser Wanderführer hat im nahegelegenen Café Plätze reserviert, wo wir den Besichtigungstag gemütlich ausklingen lassen.

Vielen Dank an unseren neuen Wanderführer Peter Schmitz für sein gelungenes Wanderführer-Debüt!

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