A Time for Healing

Erinnerungen an den Krieg: Zum Hürtgenwaldmarsch nach Vossenack

Jeden zweiten Samstag im Oktober findet zur Erinnerung an die Allerseelenschlacht des  2. Weltkriegs, die bei uns im Hürtgenwald tobte, der Internationale Hürtgenwaldmarsch statt. Aktive Soldaten, Reservisten und viele Zivilisten nehmen an dem Event teil. Natürlich wollen wir vom Heimat-, Wander- und Verkehrsverein Gey-Straß e.V. uns ein Bild von dem Geschehen machen, über das man durchaus geteilter Meinung sein kann. Gleichzeitig möchten wir den Kalltrail erwandern. Die Wanderführung habe heute ich selber.

Im Camp
Hürtgenwaldmarsch: Im Camp

Wir fahren um 10:00 Uhr Richtung Vossenack, wo wir an der Freizeitanlage Bosselbach parken.  Von dort aus gehen wir zum Startpunkt des Hürtgenwaldmarsches gehen, der sich am Sportplatz befindet.

Im Camp (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Im Camp (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Im Camp
Im Camp

Dort besichtigen wir das Camp, auf dem sich historische Zelte sowie Militärfahrzeuge aus der Zeit des 2. Weltkriegs und anderes militärisches Gerät befinden.

Im Camp
Im Camp
Am Splitterkreuz
Am Splitterkreuz
Splitterkreuz (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Splitterkreuz (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Wir begeben uns auf die Wanderung Richtung Vossenacker Kirche, vorbei an einem Kreuz aus Granatensplittern, das den Ort markiert, an dem am 03.11.1944 der Panzerangriff der Amerikaner begann. Am Ende des Dorfes passieren wir das „Stumms Krüzche“, ein Wegkreuz aus dem Jahr 1890, das noch die Einschuss-Spuren aus dem 2. Weltkrieg trägt.

Stumms Krüzche (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stumms Krüzche (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stumms Krüzche
Stumms Krüzche
Freies Gelände (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Freies Gelände (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Eintauchen in den Wald (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Eintauchen in den Wald (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Eine Weile geht es über freies Gelände, dann tauchen wir in den Wald ein. Dort sind die alten Schützenlöcher (wie immer anlässlich des Hürtgenwaldmarsches) wieder zum Leben erweckt worden, indem sich dort Mitglieder einer historischen Schautruppe mit ihren alten Waffen niedergelassen haben.

Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Lieutnant Fleigs Ungluegsstelle
Lieutnant Fleigs Unglücksstelle
Lieutnant Fleigs Unglücksstelle
Lieutnant Fleigs Unglücksstelle
Stellung (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Stellung beim Hürtgenwaldmarsch (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Wir erreichen das Wegkreuz, das die Stelle markiert, an der der Sherman-Panzer von Lieutnant Fleig auf eine Mine fuhr und dadurch den Weg versperrte.  Andere Amerikanische Panzer konnten sich auf dem sehr steil abfallenden und äußerst schmalen Weg nicht halten und sind den Hang hinunter gestürzt.

A Time of Healing (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
A Time of Healing (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
A Time of Healing (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
A Time of Healing (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

An der Mestrenger Mühle überqueren wir die Kallbrücke mit der Skulptur „A Time for Healing“, wo die Kriegsgegner eine Feuerpause vereinbart hatten, um die Verwundeten zu versorgen.

Sherman-Panzerkette
Sherman-Panzerkette

Hinter einem Haus am Hang Richtung Kommerscheidt liegt noch eine alte Panzerkette aus dem 2. Weltkrieg.  Weiter oben am Hang machen wir eine kleine Rast und genießen die schöne Aussicht. Eine Wegschleife führt uns wieder an der Panzerkette vorbei Richtung Kallbrücke.

Sherman-Panzerkette
Sherman-Panzerkette
Rast am Aussichtspunkt
Rast am Aussichtspunkt
Aussicht auf die Mestrenger Mühle
Aussicht auf die Mestrenger Mühle
Gedenkkreuz an der Mestrenger Mühle
Gedenkkreuz an der Mestrenger Mühle
Gedenkkreuz an der Mestrenger Mühle
Gedenkkreuz an der Mestrenger Mühle
Weg zwischen Kall und Mühlenteich
Weg zwischen Kall und Mühlenteich

Wir schlagen den Weg an der Kall Richtung Simonskall ein. An der Teufelsley biegen verlassen wir den Weg nach rechts und folgen dem Richelsbach hoch Richtung Vossenack.

Kradmelder
Kradmelder
Tür an der Vossenacker Kirche
Tür an der Vossenacker Kirche
Am Hürtgenwaldmarsch-Meldekopf
Am Hürtgenwaldmarsch-Meldekopf
Stärkung im Reservistenzelt
Stärkung im Reservistenzelt (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Im Reservistenzelt stärken wir uns erst einmal mit einer kräftigen Erbsensuppe. Dann gehen wir zum Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“. Leider ist der Eintritt heute nur frei, wenn man im Besitz einer Startkarte zum Hürtgenwaldmarsch ist. Da wir den Marsch selber nicht mitgemacht haben und fast alle schon einmal im Museum waren, sehen wir vom kostenpflichtigen Besuch ab und gehen zu unseren Fahrzeugen.

Im Reservistenzelt (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Im Reservistenzelt wird einem der Hürtgenwaldmarsch geblasen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Heute haben wir viele nachgestellte Kriegsszenen gesehen. Hoffen wir, dass wir so etwas niemals in echt erleben müssen!

Hier geht es zur Bildergalerie der Wanderung: Bilder von der Wanderung

Und hier die Karte mit der ca. 11 km langen Wandertour:

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Kall-Trail

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Kall-Trail: 50.679111, 6.378250

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