Am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Pius-Bruderschaft und Kreuz im Venn – Von Dreistegen zum Kloster Reichenstein

Heute steht wieder eine Tageswanderung auf dem Programm. Zum Kloster Reichenstein soll es gehen, einem ehemaligen Prämonstratenser-Kloster, das 2009 von Mönchen der Abtei „Unserer Lieben Frau von Bellaigue“ aus der französischen Auvergne erworben bzw. bezogen wurde. Es handelt sich um einen Orden, der der Pius-Bruderschaft nahesteht und sich deshalb auch von den Benediktinern getrennt hat. Nach eigener Definition gründet sich der Orden auf der ursprünglichen Regel des hl. Benedikt und dem überlieferten lateinischen Ritus der heiligen Messe.
Ankunft am Parkplatz Dreistegen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Ankunft am Parkplatz Dreistegen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
An der Rur bei Dreistegen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
An der Rur bei Dreistegen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Bei regnerischem Wetter geht es vom Parkplatz Dreistegen aus den Wanderweg 55 an der jungen Rur entlang, der uns bald auf die sog. Klosterroute führt.

 

 

Treppe am Wanderweg 100 (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Treppe am Wanderweg 100 (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Bevor wir das Kloster erreichen, steigen wir hinauf zur Trasse der alten Vennbahn, die vor einiger Zeit zu einem beliebten Rad-Wanderweg ausgebaut wurde und zu Belgien gehört.

 

Viadukt des Vennbahn-Radwegs am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Viadukt des Vennbahn-Radwegs am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Wir folgen der Trasse, um dann am sehenswerten Viadukt hinab zum Kloster Reichenstein zu gehen.

Die Sanierung der mittelalterlichen Klosteranlage hat seit der Übernahme durch die Pius-Bruderschaft erhebliche Fortschritte gemacht. Allerdings ist noch immer viel zu tun.

Südflügelsanierung Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Südflügelsanierung Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Seerosen Teich am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Seerosen Teich am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

 

 

 

 

 

In der Klosterkirche Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
In der Klosterkirche Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Am Kloster Reichenstein (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

 

 

 

 

 

Mariengrotte an der Richelsley (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Mariengrotte an der Richelsley (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Nach der Besichtigung des Klostergeländes machen wir uns auf den Weg von Kloster Reichenstein zur Mariengrotte „Notre Dame de Lourdes“. Die Mariengrotte wurde 1893 zum 25-jährigen Pfarrer-Jubiläum Pfarrer Arnoldys  von der Gemeinde gestiftet.

Schild an der Richelsley (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Schild an der Richelsley (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Aufstieg zum Kreuz im Venn (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Aufstieg zum Kreuz im Venn (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Natürlich gehört auch der Aufstieg an der Richelsley zum weithin sichtbaren Kreuz im Venn dazu. Das Kreuz im Venn ist Gegenstand des gleichnamigen Romans von Clara Viebig.

 

Kreuz im Venn (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Kreuz im Venn (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Gerhard Joseph Arnoldy (von 1869 bis 1914 Pfarrer in Kalterherberg und Erbauer des Eifeldoms)  hat das Kreuz 1890 zu Ehren des Prämonstratenser-Priors Stephan Horrichem gestiftet. Dieser war von 1639 bis 1686 Prior im Kloster Reichenstein und wurde wegen seiner humanitären Hilfe während des 30-jährigen Krieges auch der „Apostel des Venns“ genannt.

An der Norbertus-Kapelle (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
An der Norbertus-Kapelle (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
An der Norbertus-Kapelle (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
An der Norbertus-Kapelle (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Der Rückweg führt uns an der Norbertus-Kapelle vorbei. Sie wurde 1926 zu Ehren des hl. Norbertus errichtet. Norbertus war der Gründer des Prämonstratenser-Ordens, dem das Kloster Reichenstein früher gehörte. In der Hütte am Parkplatz bei der Kapelle machen wir Rast.

Gegen 16:00 Uhr erreichen wir wieder den Parkplatz Dreistegen. Wir fahren zurück nach Gey, wo wir im Bistro den Wandertag ausklingen lassen.

Zurück in Dreistegen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)
Zurück in Dreistegen (Foto: Heinz-Dieter Hannes)

Vielen Dank an Helmut Abschlag, unserem Wanderführer, für die schöne Tour!

Hier geht’s zur Bildergalerie: Bilder von der Wanderung.

 

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