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Vom Parkplatz „Wilder Kermeter“ zum Urft-Stausee

Heute, am 22.03.2015 wird wieder gewandert! Aufgrund der vielen Besichtigungen in letzter Zeit, behaupteten böse Zungen bereits wir wären kein Wanderverein, sondern ein Besichtigungsverein. Nein, wir haben das Wandern nicht verlernt! Und heute geht es vom Parkplatz „Wilder Kermeter“ zur Staumauer des Urft-Stausees.
Begrüßung am Brunnenplatz
Begrüßung am Brunnenplatz

Um 10:00 Uhr treffen wír uns am Brunnenplatz in Gey, verteilen uns auf die Fahrzeuge und düsen Richtung Heimbach-Schwammenauel, hoch zum Parkplatz Kermeter, wo wir die restlichen Mitwanderer treffen.

 

Ankunft am Parkplatz "Wilder Kermeter"
Ankunft am Parkplatz „Wilder Kermeter“
Ankunft am Parkplatz "Wilder Kermeter"
Ankunft am Parkplatz „Wilder Kermeter“

 

 

 

 

 

Barrierefreier Naturerlebnisraum "Wilder Kermeter"
Barrierefreier Naturerlebnisraum „Wilder Kermeter“

Am Parkplatz angrenzend beginnt der mit viel Aufwand erstellte barrierefreie Naturerlebnisraum „Wilder Kermeter“ im Nationalpark Eifel. Für die Rollstuhlfahrer sind die Wege hier breit und planiert. Auf großen Bronzetafeln werden Einrichtungen und Wegenetz reliefartig und damit für Blinde ertastbar dargestellt. Die Tafeln wurden in Normalschrift und für blinde Wanderer zusätzlich in Braille-Schrift beschriftet.

Barrierefreier Naturerlebnisraum "Wilder Kermeter"
Barrierefreier Naturerlebnisraum „Wilder Kermeter“

 

Barrierefreier Naturerlebnisraum "Wilder Kermeter"
Barrierefreier Naturerlebnisraum „Wilder Kermeter“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Absterben verurteilt: geringelte Douglasien
Zum Absterben verurteilt: geringelte Douglasien

Nach etwa 400 Metern kommen wir an einer Fläche vorbei, auf der Douglasien geringelt worden sind damit sie absterben. Dabei wird die Rinde der Douglasie am unteren Teil des Stammes entfernt und so wichtige Versorgungsleitungen des Baumes unterbrochen, der dann nach ca. 3 Jahren abstirbt. Das Totholz verbleibt im Wald, damit sich dort Pilze, Insekten, Schnecken und andere Kleinlebewesen ansiedeln können. Diese wiederum sind Nahrungsquelle für viele Vogelarten.

Die Douglasien sind keine heimische Baumart, weshalb sie aus dem Nationalpark verbannt werden sollen.

Relief-Bronzetafel mit Braille-Schrift am "Schwarzen Kreuz"
Relief-Bronzetafel mit Braille-Schrift am „Schwarzen Kreuz“

Wenige Meter sind es noch bis zum „Schwarzen Kreuz“, wo wir links Richtung Urftstaumauer abbiegen. Einige Meter weiter befindet sich erneut ein Wegweiser. Wir nehmen hier nicht den relativ kurzen aber steilen Weg hinunter zur Staumauer des Urftsees, sondern den längeren Weg Richtung Rurberg.

Wegweiser am "Schwarzen Kreuz"
Wegweiser am „Schwarzen Kreuz“

 

Wegweiser kurz hinter dem "Schwarzen Kreuz"
Wegweiser kurz hinter dem „Schwarzen Kreuz“

 

Wegmarkierung für Blinde zur Ruhebank
Wegmarkierung für Blinde zur Ruhebank

Pflastersteine, die quer über den Wanderweg gelegt wurden, markieren für blinde Wanderer die Standorte von Ruhebänken.

 

 

Blick Richtung Wollseifen
Blick Richtung Wollseifen

Bald schon können wir auf die Dreiborner Höhe sehen, wo wir den Kirchturm der Wüstung Wollseifen entdecken. Und wir können hinüber zur NS-Ordensburg Vogelsang und hinunter auf den Urftsee mit der Staumauer und den Obersee blicken.

Aussicht auf die Dreiborner Höhe
Aussicht auf die Dreiborner Höhe
Blick zur NS-Ordensburg Vogelsang
Blick zur NS-Ordensburg Vogelsang

 

 

 

 

 

Blick Richtung Urftstaumauer
Blick Richtung Urftstaumauer
Blick Richtung Urftstaumauer
Blick Richtung Urftstaumauer

 

 

 

 

 

 

Wegweiser vor der Brücke
Wegweiser vor der Brücke

 

Über diese Brücke musst du geh'n
Über diese Brücke musst du geh’n

Nach der Überquerung einer Brücke geht es etwas bergauf. Etwa 600 Meter weiter biegen wir links in einen schmalen Weg ein, der knapp 2 Kilometer weit steil hinunter nach Rurberg zum Staudamm Paulushof führt. Der Weg ist teilweise sehr rutschig, weshalb er sehr konzentriert gegangen werden muss.

Wegweiser am steilen Weg nach Rurberg
Wegweiser am steilen, kurzen Weg nach Rurberg

 

Kurzer, steiler Weg Richtung Rurberg
Kurzer, steiler Weg Richtung Rurberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wegweiser am Steilstück
Wegweiser am Steilstück
Wegweiser am steilen Weg
Wegweiser am steilen Weg

 

 

 

 

 

Konzentration auf dem rutschigen Steilstück
Konzentration auf dem rutschigen Steilstück

 

 

Konzentration ist gefragt
Konzentration ist gefragt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staudamm Paulushof
Staudamm Paulushof

 

Wegweiser am Staudamm Paulushof
Wegweiser am Staudamm Paulushof
Am Paulushof-Staudamm angekommen
Am Paulushof-Staudamm angekommen

 

 

Biberspuren
Biberspuren

Am Staudamm angekommen, wenden wir uns nach links Richtung Urft-Staumauer. Am Ufer des Obersees entdecken wir Biberspuren.

 

Rast am alten Bunker
Rast am alten Bunker

An einer Wegbiegung steht eine Bank, an der wir eine kurze Rast einlegen. Aus dem Wasser des Sees ragen die Überreste eines alten Bunkers.

 

 

Rast am alten Bunker
Rast am alten Bunker

 

 

Rast im Ausflugslokal Urfttalsperre
Rast im Ausflugslokal Urfttalsperre

Noch gut 1,5 Kilometer und wir haben die Urft-Staumauer erreicht. Im Ausflugslokal erholen wir uns bei einem kleinen Imbiss, bevor wir die Staumauer besichtigen.

 

Rast im Ausflugslokal Urfttalsperre
Rast im Ausflugslokal Urfttalsperre
Rast im Ausflugslokal Urfttalsperre
Rast im Ausflugslokal Urfttalsperre

 

 

 

 

 

Auf der Urftstaumauer
Auf der Urftstaumauer

Die Urftstaumauer wurde 1905 vollendet, war damals die höchste Staumauer Europas und bildete den größten Stausee Europas. Vom Urftsee aus wird Wasser über Stollen und Rohre hinunter zum Jugendstil-Kraftwerk Heimbach geleitet, wo es dort die Turbinen zur Stromerzeugung antreibt.

Barrierefreie Bushaltestelle Naehe Urftstaumauer
Barrierefreie Bushaltestelle Naehe Urftstaumauer

Wir machen uns auf den Rückweg und gehen die Zufahrtsstraße zum Staudamm entlang. An der Bushaltestelle betrachten wir das Landschaftsrelief. Etwa einen Kilometer hinter der Haltestelle biegen wir links ab auf den steilen Weg, der hoch zum Schwarzen Kreuz führt.

Geländerelief an der barrierefreien Bushaltestelle Nähe Urftstaumauer
Geländerelief an der barrierefreien Bushaltestelle Nähe Urftstaumauer

 

Wegweiser an der Bushaltestelle
Wegweiser an der Bushaltestelle

 

Wegweiser zum Ausgangspunkt
Wegweiser zum Ausgangspunkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Treffpunkt Ranger-Touren am "Wilden Kermeter"
Treffpunkt Ranger-Touren am „Wilden Kermeter“

Um halb vier nachmittags kommen wir wieder an unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz „Wilder Kermeter“  an.

Zurück am Ausgangspunkt
Zurück am Ausgangspunkt

 

Vielen Dank an unseren Wanderführer Helmut Abschlag für die schöne, empfehlenswerte Wanderung!

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Vom Parkplatz 'Wilder Kermeter' zur Urftstaumauer

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| | km | | /km | +m -m (netto: m) | GPX-Datei herunterladen GPX-Datei herunterladen
Vom Parkplatz \'Wilder Kermeter\' zur Urftstaumauer: 50.609661, 6.413985

 

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